Eine agile Arbeitswelt für Menschen und Proteine im Center for Functional Protein Assemblies (CPA) der TU München.
Das CPA stellt sich vor
In München Garching entstand ein Gebäude für mehrere wissenschaftliche Fachbereiche unter dem Namen „Center for Functional Protein Assemblies“ (CPA). Das CPA führt auf rund 4.000 Quadratmetern Nutzfläche die Kompetenzen der TU München in Proteinchemie, chemischer Biologie, zellulärer Biophysik und DNA-Nanotechnologie zusammen, um so die methodischen und technologischen Potenziale voll auszuschöpfen.
Herausforderung
Die Herausforderung bestand darin sensible Laborvorbereiche und Auswertezonen mit Büro- und Coworking-Bereichen zu verknüpfen, um eine lebendige Arbeitswelt für den internen Universitätsbetrieb zu schaffen. Zwischenbereiche von kurzer und langer Verweildauer galt es mit repräsentativen Funktionsbereichen zu vereinen. Der Hochbau wurde durch das Büro Carpus&Partner realisiert, der Innenausbau durch ACTINCOMMON.
Prozess
Zusammen mit den Professor*innen und Student*innen wurde eine Nutzungs- und Arbeitsstrukturanalyse durchgeführt, die die unterschiedlichen Anforderungen für spontanen Austausch offenbarten. Hochsensible Labore mit entsprechender Sicherheitsanforderung galt es in Einklang mit spontanen Begegnungsräumen zu bringen. Wir entwickelten ein Raumprogramm über 4 Etagen für Forschung, Bürobetrieb und öffentlichen Austausch. Eine Cafeteria und Konferenz- / Seminarräume ergänzen das Interior.
Impact
Das CPA ist Teil eines großen Bauprojekts auf dem Garchinger Campus der Technischen Universität München. Als integratives Forschungszentrum bietet es Platz für mehr als 200 Forscher*innen mit 325 Arbeitsplätzen, die sich mit der Komplexität von Proteininteraktionen und deren Funktionen im Leben beschäftigen. Das neu geschaffene Arbeitsumfeld unterstützt diese Forscher*innen auf moderne und vielfältige Weise.
Fotos: © Marcus Zumbansen
Machbarkeitsstudie „New Work”
Nutzer-Analysen und Profiling
Entwurf und Konzeption
Planung & Umsetzung